Sachstand der Planung · Stand: Mai 2026
Auf dem Grundstück Frenser Straße 13–15 in Quadrath-Ichendorf entsteht das „Haus der Generationen“ – ein offener Treffpunkt für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil. Dort, wo bis vor Kurzem ein zwölfgeschossiges Hochhaus als sozialer Brennpunkt das Bahnhofsumfeld prägte, schaffen wir einen Ort, der Generationen zusammenbringt. Das frühere Gebäude ist nach Ankauf, Entmietung und oberirdischem Rückbau verschwunden; die Frenser Straße ist seit Mai 2025 wieder frei. Das neue Haus tritt in einen engen, zugleich klar abgegrenzten Dialog mit dem benachbarten Gleis11.
Künftig finden hier unter anderem das Jugendzentrum, ein modulares Vereinszentrum, ein Generationen- und Seniorentreffpunkt, ein integratives Bistro mit Ausbildungsküche sowie ein Repair-Café ihren Platz. Das Gebäude wird barrierefrei, klimafreundlich (Wärmepumpe, Photovoltaik mit Speicher) und mit hoher Aufenthaltsqualität im Außenbereich gestaltet. Das Konzept ist in drei Bürgerbeteiligungsformaten gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt worden.
Wo wir heute stehen
Die Planung befindet sich in der Entwurfsphase (Leistungsphase 3). Parallel werden bereits Unterlagen für die Baugenehmigung vorbereitet. Ein erweitertes Bodengutachten hat eine Pfahlgründung erforderlich gemacht; Verbau und Gründung verbinden sich technisch mit den Restarbeiten des Hochhausabbruchs und werden ab Ende 2026 ausgeführt.
Die nächsten Schritte
Das Gesamtvorhaben – vom Ankauf über Entmietung und Abriss bis zum Neubau – wird mit rund 17,5Mio. € aus Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Gefördert durch
Das Vorhaben „Haus der Generationen“ wird im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Durchführung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) gefördert und ist Teil des Strukturwandels im Rheinischen Revier.
Das Gesamtvorhaben wird von der Entwicklungsgesellschaft Bergheim gemeinnützige GmbH (EG BM) im Auftrag der Kreisstadt Bergheim umgesetzt.
Das zentrale Projekt des INSEKs 2025 ist der Neubau „des Hauses der Generationen“ auf dem Grundstück Frenser Straße 13–15. Hierbei handelt es sich zunächst um einen vorläufigen Arbeitstitel. Nach dem Ankauf, der Entmietung und dem mittlerweile durchgeführten Rückbau des dort ehemals befindlichen zwölfgeschossigen Hochhauses wird an dieser Stelle ein moderner Neubau mit einer förderfähigen, öffentlichen Nutzung entstehen.
Ziel des Projekts ist die Förderung der Begegnung zwischen den Generationen. Dabei soll das neue Haus in engem, aber klar abgegrenztem Verhältnis zum bestehenden Gleis11 stehen. Während im Gleis11 der Schwerpunkt auf Kultur und Integration liegt – insbesondere auf dem Ankommen und Orientieren – fokussiert das Haus der Generationen auf das aktive Miteinander, den sozialen Austausch und die Beteiligung der Menschen im Stadtteil.
Das neue Haus soll ein offener Treffpunkt werden, der Gemeinschaft stärkt und Vereinen im Stadtteil Raum für ihre Aktivitäten bietet. Zudem wird hier das Jugendzentrum „JUZE Q“ einziehen, das dringend neue, geeignete Räumlichkeiten benötigt.
Auch die Freiraumgestaltung ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Geplant ist eine Zweiteilung des Außenbereichs: ein Teilbereich wird speziell für das JUZE Q gestaltet, der andere dient den weiteren Nutzerinnen und Nutzern des Hauses der Generationen als attraktiver Raum mit hoher Aufenthaltsqualität.
Das Haus der Generationen wird voraussichtlich folgende Einrichtungen und Angebote umfassen:
Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für Ende 2029 geplant.