Wenn Kinder zwei Sprachen sprechen

Die "Sternchen" sind jetzt "Wunderkinder"

Einige Akteure der Wunderkinder

Wir leben Süd - West, weil es uns die Möglichkeit gibt, unsere Ideen und unsere Träume zu verwirklichen!!!

Wer arbeitet bei uns:
Leiterin: Irina Mertens
Kinderpsychologin: Natascha Hafner
Kinderpädagogen: Svetlana Slabodkina und Majja Wirch
Tanzlehrerin: Oxana Hoffmann
Bastellehrerin: Svetlana Nagel

Was bitten wir an:
- Entwicklung der Sprache für Kinder ab 2 Jahren
- Allgemeine Entwicklung für Kinder ab 2 Jahren
- Entwicklung der Kreativität für Kinder ab 2 Jahren
- Tanzen für Kinder ab 3 Jahren
- Musik - Theater für Kinder ab 3 Jahren
- Bastelunterricht für Kinder ab 4 Jahren
- Russische Sprache für Kinder ab 4 Jahren
- Aerobik für Erwachsene

Wir haben IV Kindergruppen:
I Gruppe: Kinder ab 2 Jahren bis 4 Jahre
II Gruppe: Kinder ab 4 Jahren bis 6 Jahre
III Gruppe: Kinder ab 6 Jahren bis 8 Jahre
IV Gruppe: Kinder ab 8 Jahren bis 12 Jahre


Die Gruppen finden alle im FuNTASTIK statt.

Wann sind wir für euch da:

Montag: 16 Uhr bis 18:30 Uhr
- Russische Sprache
- Bastelunterricht

Mittwoch: 16:15 Uhr bis 18:30 Uhr
- Tanzen
- Musik - Theather
18:30 Uhr bis 19:30 Uhr
- Aerobik

 

Samstag: 10:00 Uhr bis 12:15 Uhr
- Entwicklung der Sprache
- Allgemeine Entwicklung
- Entwicklung der Kreativität
- Musik - Theater
- Russische Sprache


Kosten:
Jedes Fach im Monat kostet 10 Euro

 

Näheres beschreibt der Artikel der Süd-West-Pool:

 

Seit mittlerweile fünf Jahren gibt es in Süd-West eine russischsprachige Elterninitiative. Viele Kinder haben in dieser Zeit das Angebot in Anspruch genommen. Die Kinder werden älter, es kommen neue Kleine dazu. Der Unterricht gefällt allen. Angeboten werden Tanz- und Aerobicgruppen (übrigens auch für Erwachsene), eine Bastelgruppe, musikalische Früherziehung und allgemeiner Musikunterricht. Geleitet werden die Gruppen von erfahrenen Pädagogen.

Was macht das Projekt so besonders? Der Unterricht erfolgt in russischer Sprache. Auch untereinander reden die Kinder nicht selten Russisch, was für den Unterrichtstransfer unentbehrlich ist. Die liebevoll vorbereiteten Feste, bei denen Kinder singen und Theater spielen, halten auch die Eltern und Großeltern bei Laune. Der Unterricht erinnert an Schule, wobei ein breites Spektrum pädagogischer Mittel eingesetzt wird.

Im Sommer gehen die Gruppen auch gerne raus, was ganzheitliches Erleben fördert und alle Sinne anspricht. In der jüngsten Zeit werden Integration und kulturelle Vielfalt der modernen Gesellschaft häufig diskutiert. Meist herrscht Übereinstimmung, dass die kulturelle Vielfalt eine enorme Bereicherung für die Gesellschaft darstellt. Das Nebeneinander der verschiedenen, gleichberechtigten Kulturen verspricht auch eine Bereicherung der Erlebenswelt, löst viele Klischees und Selbstverständlichkeiten auf und fördert somit eine kreative Distanz zu der eigenen Kultur. Sehr wichtig dabei ist, dass die kulturelle Vielfalt auch von Kindern er- und gelebt wird. In vielen Einwandererfamilien wird die Bedeutung der Bilingualität erkannt. Nicht selten wird in der Familie die Muttersprache gesprochen, so dass die Kinder erst im Kindergarten Deutsch lernen. Die auf diese Weise getroffene Unterscheidung (zu Hause Muttersprache, im Kindergarten Deutsch) ist für die Kinder wichtig, weil sie die beiden Sprachen nicht vermischen und klar trennen. Dem gleichen Ziel dient auch eine andere Sprachdifferenzierungsmethode (Eine Person, eine Sprache). Das ist in Familien zu beobachten, bei denen die Elternteile einen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund aufweisen. Bei allen Vor- und Nachteilen der beiden Methoden sind schon wegen der begrenzen Anzahl der agierenden Personen Grenzen gesetzt. Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen, besagt ein afrikanisches Sprichwort. Wollen Eltern ihre Kinder auch außerhalb der Familie bilingual erziehen, sind sie auf zusätzliche Projekte angewiesen. Die Kindergruppe „Sternchen" unter der Leitung von Irina Mertens kann als Paradebeispiel für ein solches Projekt gelten.

 

Andreas Gref