MosaiK: Büro für Gemeinwesenarbeit

Das mit Mitteln des Landes mit einem Fördersatz von 80% der Kosten geförderte Projekt hatte eine Laufzeit von 4 Jahren. Die Tätigkeit des „MosaiK“ endete am 31.7.2011. Elisabeth Alt-Kaul ist nun im FuNTASTIK anzutreffen.


Parallel zum Projekt „Gemeinwesenarbeit in der Großwohnanlage Berliner Ring 41 bis 45/ Dresdener Straße" wurde das Ziel der Sanierung der Großwohnanlage durch einen Rückbau der Komplexteils Berliner Ring durch intensive Bemühungen ange­strebt. Die Stadt Bergheim beabsichtigt, alle Wohnungen zu einem Tag X zu er­werben, die Teilung zur Dresdner Straße zu vollziehen, um später den Teil Berliner Ring zurückzubauen.

Das „MosaiK" wurde zunehmend zur Anlaufstelle für Bewohner und Eigentümern. Aufgrund des aufgebauten Vertrauensverhältnisses gelang es der Mitarbeiterin im „MosaiK", den Prozess positiv zu begleiten und zu unterstützen.

Die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte lagen daher ab Mitte 2010 bis zum Ende des Projektes in der aktiven Unterstützung der Mieterschaft und der Eigentümer sowie der Entwicklung eines Sozialplanes, der im Falle des Rückbaus der Gebäude Berliner Ring 41 -45 die sozialverträgliche Entmietung sicherstellt.

Während der gesamten Laufzeit des Projektes konnte einiges bewegt werden. Menschen wurden miteinander in Verbindung gebracht, Perspektive entwickelt und umgesetzt, bei manchem Problem geholfen, gefeiert und gelacht.

Bewohner, Hausverwaltung, Hausmeister aber auch die Polizei und soziale Einrichtungen bestätigen, dass die Ansiedlung des „MosaiK" den Menschen Mut machte und die Situation entschärfte.