Organisation des Stadtteilprojektes

Im Jahr 2002 wurde in Bergheim das Projekt „Bergheim Süd-West" ins Leben gerufen und in das Landesprogramm "Soziale Stadt" aufgenommen.

Seit dem engagiert sich das Team des Stadtteilbüros, gemeinsam mit dem Rat und der Verwaltung der Stadt dafür, den Stadtteil Bergheim Süd-West langfristig wieder zu einem attraktiven Wohn- und Lebensraum umzugestalten.

 

Der Fachbereich Jugend, Bildung und Soziales der Stadt Bergheim ist für die Projektleitung und Programmkoordination zuständig. Für die Abwicklung und Umsetzung ist seit Februar 2010 die Entwicklungsgesellschaft Bergheim (EG-BM) zuständig, eine gGmbH mit 50 % Teilhaberschaft Stadt Bergheim und 50 % ASH Sprungbrett e.V.:

 

Ende 2014 ist die Förderung Süd-West beendet. Nur der Rückbau des Hochhauses am Berliner Ring wird noch fortgeführt. Die Stadtteilarbeit geht weiter: statt EGBM ist hier wieder der die Kreisstadt Bergheim mit dem Fachbereich 5.3 verantwortlich.

 

Viele Projekte und Aufgabenbereiche erfordern auch viele Kümmerer. So ist das Projektteam von anfangs 3 auf inzwischen 9 Personen (Teil- und Vollzeitstellen) an 4 Standorten (Stadtteilbüro im FuNTASTIK, MosaiK im Berliner Ring 45, Integrationsbüro Otto-Hahn-Str. 23 und Rathaus Stadt Bergheim) angewachsen.

 

Wichtigste Kooperationspartner in der Zusammenarbeit aber auch in der Entwicklung und Durchführung von Projekten sind:

 

  • Stadtteilverein SüdWestWind e.V.
  • Familienzentrum Kita Abenteuerland
  • ASH Sprungbrett e.V.
  • AWO Bergheim
  • Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen

 

Die Gremien in der Stadtteilarbeit sind die ca. 8 mal tagende AG Süd-West-Total auf der sowohl interessierte Bürger, als auch Ehrenamtler, Gruppenleiter und Mitarbeiter aus unterschiedlichen sozialen Einrichtungen teilnehmen. Auf Verwaltungsebene tagte alle 2 Monate seit 2002 die ämterübergreifende Projektgruppe, die mit Gründung der gGmbH durch die Gesellschafterversammlung abgelöst wird. Zudem finden ca. 1 mal jährlich Stadtteilforen statt, auf denen alle Bewohner und Akteure eingeladen sind, Ideen und Projekte zu entwickeln und sich über den Stand der Erneuerung zu informieren.