Projekte im Detail

Zur Stadtteilerneuerung braucht es erst mal Konzepte und Planungen, die auf Basis von Beteiligungsveranstaltungen entstanden sind und dann Menschen die Bauen, bauen lassen oder sogar beim Umbau helfen.

Die verschiedenen baulichen Projekte werden im folgenden in der Reihenfolge des Umbaus aufgezählt, d.h. oben die aktuellen und unten die älteren Projekte. Bei Fragen zu Detailprojekten wenden Sie sich an Antje Eickhoff im Stadtteilbüro unter Telefon 893778.

 

Städtebaulicher Rahmenplan

Grundlage für alle baulichen Veränderungen bildet der städtebauliche Rahmenplan, der im Jahr 2004 vom Büro waufgestellt wurde und im Rat der Stadt Bergheim als Grundlage für die weitere Entwicklung in Süd-West verabschiedet wurde.

Im städtebaulichen Rahmenplan sind Leitbild und räumliche Entwicklungsperspektiven für die beiden Kernbereiche des Programmgebietes in Kenten und Zieverich aufgezeigt. Hier sind folgende Ziele genannt:


• der Monostrukturierung des Gebietes als Schlafstadt mit ergänzenden Nutzungen entgegenwirken durch Nutzungen im Bereich Freizeit, Sport und soziale Infrastruktur
• Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur besonders Radverkehr und ÖPNV

Im Stadtquartier Kenten wird mit dem Leitbild „Teppiche und Türme" folgendes Ziel verfolgt:
• durch Maßnahmen im Gebäude und im öffentlichen Raum eine positive Identifikation der Bewohner mit dem ihrer Siedlung erreichen.
• Füllen der Leestände durch möglichst gleichmäßige soziale Mischung
Dies soll durch folgende Handlungsfelder erreicht werden:
• Aufwertung der baulichen Substanz,
• Steigerung der Aufenthaltsqualität im Außenraum,
• Verbesserung der Orientierung im Quartier,
• Füllen der Leerstände,
• Förderung der sozialen Durchmischung.

 

Besonderes Augenmerk gilt dem Hochhaus Albrecht-Dürer-Allee 4-6 und dem Gebäudekomplex Berliner Ring 41-45 für die neue Nutzungskonzepte bzw. Sanierungs- und Abrissmaßnahmen vorgeschlagen werden. Im öffentlichen Raum sollen Quartiers- und Nachbarschaftsplätze zu einer vielfältigen Belebung des Stadtteils beitragen. Auch für das Wegenetz und der Gestaltung der Grün- und Freiflächen werden Ziele festgelegt, die die Vernetzung verbessern, Orientierung und Sicherheitsempfinden steigern, quartiersbezogene Naherholung und Bewegungsraum bietet.

In Zieverich soll mit dem Leitbild „Inseln im Park" das Wohnen eine zeitgemäße Qualität erhalten durch


• Maßnahmen im Gebäudebestand,
• Füllen von Leerständen und
• soziales Miteinander,
• neues Freiflächenkonzept, das die Trennung unter den Verwaltungseinheiten aufhebt und die Verbindung untereinander und zur Erft erlebbar macht.
• Auch hier stehen Quartiersplätze, Wegenetz und Spiel- und Freiflächen im Vordergrund.

 

Die Leitbilder sind für die weitere Entwicklung eine grundlegende Vision, sind aber insbesondere bei den Problemimmobilien und bei den schwierigen Eigentums- und Finanzverhältnissen in den Wohnanlagen in Zieverich nur sehr schwer durchzuhalten. Im öffentlichen Raum und bei den sanierten Gebäuden wurden die Leitbilder mit Erfolg eingehalten und zeigen die erhofften Wirkungen