Sanierung Berliner Ring 1-5: Sichtbare Erfolge!

Die Ersten, die aktiv seit dem Jahr 2002 an einer baulichen Sanierung und damit zu einer für optimalen städtebaulichen Lösung beitragen wollten, waren die Eigentümer der Häuser Berliner Ring 1 - 9.

Da die Gebäude am Berliner Ring 1 -3, 5, 7 und 9 architektonisch sehr ähnlich sind, wurde vom Stadtteilbüro und der Stadt Bergheim eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus den vier Hausverwaltungen und den vier Verwaltungsbeiräten gebildet. Diese hatte das Ziel, eine für alle vier Objekte einheitliche Sanierung zu planen. Stadt- und Regionalplanung Dr. Paul G. Jansen GmbH hat die zielorientierte Moderation der Arbeitsgruppe übernommen; der Architekt Andreas Hanke hat aus Projektmitteln den Auftrag erhalten, eine architektonische Machbarkeitsstudie für die vier Objekte im Sinne des Kentener Leitbilds „Teppich und Türme" zu entwickeln.

Die Wohnungseigentümergemeinschaft Berliner Ring 5 setzte als erste im Frühjahr 2006 den Startschuss für die Sanierungsmaßnahmen am Berliner Ring. Auch für die Sanierung des Objekts Berliner Ring 1-3 konnten Lösungswege erarbeitet und die Finanzierung gesichert werden. Ende 2006 waren hier die Arbeiten in der Außenanlage und an den Fassaden - bis auf die Fassade im Bereich der Tankstelle - abgeschlossen. Für die Tankstelle konnte erst im Frühjahr 2007 ein neuer Pächter gefunden werden, der sich mit viel Engagement der Sanierung anschloss, so dass nun am Berliner Ring ein einheitliches freundliches Bild entstanden ist.

Vollendet wurde das neue Erscheinungsbild durch die Straßenumgestaltung in 2008 und der zur Eröffnung im September 2008 erfolgten Umbenennung der Straße in Turmallee.

Im Jahr 2010 plant nun auch die Eigentümergemeinschaft Berliner Ring 7 eine umfangreiche Sanierung, Turmallee 9 hat in den vergangen Jahren Stück für Stück - ohne öffentliche Förderung - die Fassade und einiges im Inneren des Hauses saniert