Abbruch-Event am 12.02 um 10.00 Uhr morgens geplant

NRW Bauminister Groschek und Bürgermeisterin Maria Pfordt stoßen den symbolischen Auftakt

Einladungskarte Abriss Event
Am 12.02 um 10.00 Uhr morgens an der Dresdner Straße werden die ersten Hüllen fallen. Lassen Sie sich überraschen von einem Event der besonderen Art.
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Berliner Ring 41-45: Abbruch gestartet

Entkernung und Baustelleneinrichtung sowie Umbau Haustechnik haben begonnen

Die Großwohnanlage Berliner Ring 41-45 ist inzwischen im Eigentum der Stadt Bergheim, die Dresdener Str. 4-8 verbleibt im Eigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft und liegt am Rande des Programmgebiets der Sozialen Stadt Bergheim Süd-West.

 

Nachdem im Jahr 2013 alle Bewohner in neue Wohnungen umziehen konnten, was Dank der verlässlichen und guten Arbeit des Umzugsmanagements im geplanten Zeitrahmen gelungen ist, wurde im Januar 2014 die Entrümpelung der gesamten Anlage abgeschlossen. Allein 136 Fernseher und Monitore, ebenso viele Kühlschränke und einige sehr unangenehme Müll- und Sperrmüll Hinterlassenschaften sowie teils überflutete Kellerräume stellten das Entrümplerteam des Integrationsbetriebes vom ASH Sprungbrett e.V. vor ständig neue Herausforderungen.

 

Die Firma Rhiem&Sohn hat am 03.02 mit den Arbeiten begonnen. Die Haustechnik wird schon seit Anfang Januar umgebaut.

 

Für Fragen und Probleme in der Rückbauphase steht Ihnen Frau Antje Eickhoff im Stadtteilbüro unter Telefon 02271983778 zur Verfügung.

 

Seit Projektstart wurde mit den wechselnden Verwaltern sowie Eigentümern der Anlage eine städtebauliche Lösung für die erheblichen städtebaulichen, sozialen und architektonischen Probleme diskutiert. Aufgrund der extremen, finanziell schlechten Lage der Wohnungseigentümergemeinschaft und der geringen Handlungsmöglichkeiten der Eigentümer konnte in der Zeit keine einvernehmliche Lösung zur Aufhebung des immensen Sanierungsstaus gefunden werden. Inzwischen ist die Gefahr durch die baulichen Mängel so groß, dass der Zugang zu den Balkonen in diesem Jahr von der Bauaufsicht geschlossen werden musste.

Aus diesem Grund wurde ein Verfahren zum Aufkauf der Wohnungen am Berliner Ring 41-45 entwickelt, das derzeit durchgeführt wird. Ziel ist, dass alle Wohnungen am Berliner Ring 41-45 in den Besitz der Kreisstadt Bergheim übergehen, um den Bestand dann abzureißen. 

 

„Eine Entscheidung, die weit über Bergheim hinaus für Aufmerksamkeit sorgen wird“, nennen Bürgermeisterin Maria Pfordt und Beigeordneter Klaus-Hermann Rössler die Entscheidung des Bergheimer Stadtrates. Einstimmig bei zwei Enthaltungen sprachen sich die Politiker für den Kauf von 226 Wohnungen in der Großwohnanlage Berliner Ring 41 bis 45 für 2,6 Millionen Euro aus. Damit ist der Weg für die Stadt frei für den Abriss des maroden Hochhauskomplexes in Süd-West. Während rund 60 Prozent der Wohnungen bereits leer stehen, müssen etwa 90 Haushalte umziehen. Deshalb wurde ein Sozialplan entwickelt. Zwei Mitarbeiter der EG BM, die zu diesem Zweck kurzfristig eingestellt werden, sollen den Auszug der Bewohner begleiten. Möglich wurde der ganze Prozess durch das Landesprogramm „Soziale Stadt“, dem Süd-West seit 2002 angehört. Für Wohnungskauf, Entmietung und Abriss sind 6,2 Millionen Euro veranschlagt. 70 Prozent der Kosten übernimmt das Land, 30 Prozent die Stadt. Geht alles glatt, verfügt Süd-West schon 2014 über eine grüne Wiese. Was dort entstehen könnte? Vielleicht ein Park oder ein Kindergarten? Das wird in den nächsten Monaten entschieden werden müssen.