Neues aus dem Streetmobil
Neue Gesichter:
Seit Januar ist Ines da. Ines Nadrowski ist die neue Kollegin von Matthias Reuter und die Nachfolgerin von Stefanie Schau. Außerdem neu: Hülya Akkurt macht seit Februar ein Jahrespraktikum bei Streetmobil. Auch neu und nicht toll: Mahdi Ibrahims Vertrag läuft Mitte April aus. Leider stehen keine Mittel zur Verfügung um die wertvolle Bereicherung des Teams in der aufsuchenden Straßensozialarbeit weiterhin finanzieren zu können. Wir suchen angestrengt nach kreativen Lösungen, haben aber bis dato leider keine gefunden.
Programm:
Mädchentreff
Der offene Mädchentreff findet wie gewohnt jeden Dienstagabend von 18 bis 20 Uhr im FuNTASTIK statt. Alle Mädchen ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen. Das Programm bestimmen die Mädchen wie gewohnt selbst. Bisher wurde geredet, gekocht, getanzt, renoviert und es gab lustige und abwechslungsreiche Ausflüge.
Pimp your Block
Im Mai ist es soweit: PIMP YOUR BLOCK ist ein Graffiti-Projekt und Graffiti-Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren. Aus hässlichen und anonymen Flächen an der Albrecht-Dürer-Allee, können Jugendliche aktiv ihren Block mitgestalten und ihre Botschaft, ihre Kunst oder ihren „Fingerabdruck“ der Öffentlichkeit zeigen. Mit dem Malen geht es am 16. Mai ab 16 Uhr los. In der Albrecht-Dürer-Allee, neben dem Parpklatz am FuNTASTIK. Neben viel Farbe und Sprühnebel gibt es lecker Essen, kalte Getränke, fette Beats, lockere Atmosphäre, ….Party eben!!!!
Und sonst NEU:
Chefarztvisite
Ab dem 12. April findet die offene WoMo Sprechstunde nicht mehr in der Albrecht-Dürer-Allee statt, sondern in der Fußgängerzone neben dem Kaufland. Donnerstags zwischen 16 und 17 Uhr sind unsere Ohren offen für die vielen kleinen und großen Probleme des Lebens. Für alle zwischen 14 Jahren und 27 Jahren.
Und wo noch:
Normalerweise findest Du uns draußen, oft in der City in Kauflandnähe, im Womo wenn es irgendwo steht, im FuNTASTIK und bei Facebook unter Streetwork-Bergheim-Süd-West.
Youth-Power Projekt der Streetworker

Du musst nichts - aber Du kannst es!
„Wir gehen zu den Jugendlichen dorthin, wo sie sich aufhalten, also in ihre Lebenswelt. Wir respektieren ihre Regeln und Umgehensweisen und begegnen den Jugendlichen auf Augenhöhe, da wir uns erst einmal als Gäste und später vielleicht als Freunde verstehen".
Ines, Matthias und Mahdi sind als Streetworker Ansprechpartner für Jugendliche in allen Lebenslagen und für alle Fragen offen, die gerade aktuell sind. Ob es Probleme mit Freund/Freundin, Eltern, Schule, Beruf sind oder wo sonst gerade der Schuh drückt, haben die drei ein offenes Ohr.
Natürlich werden alle Informationen absolut vertraulich und diskret behandelt. „Daten speichern oder weitergeben wollen wir nicht und dürfen wir auch gar nicht. Das wäre das Schlimmste, was wir als Streetworker machen könnten!"
Es geht dabei nicht um schlaue RatSCHLÄGE oder um den erhobenen pädagogischen Zeigefinger, sondern erst einmal um Zuhören. Denn die Ressourcen für die Lösung eigener Probleme trägt jeder in sich. Schließlich ist jede/-r die beste eigene Fachfrau oder der eigene Fachmann, wenn es um das eigene Leben geht. Manchmal sind die Lösungen oder Ressourcen nicht offensichtlich oder gerade nicht verfügbar. Und genau hier fängt die Aufgabe der Streetworker an: Ressourcen verfügbar und Lösungen sichtbar zu machen. Sollte dennoch einmal Hilfe gefragt sein, sind die drei unbürokratisch und schnell dabei.
Ein weiteres Anliegen der Streetworker heißt Qualifikation und Bildung, denn beides ermöglicht erst die Teilhabe an dem gesellschaftlichen Leben. Den Weg dorthin, der manchmal sehr lang sein kann und oft über Umwege wie viele gemeinsame Aktivitäten und Projekten führt, begleiten die Streetworker gerne.
„Wir sind keine Jobvermittler und drängen niemanden zu Schule oder Job. Wir schauen gemeinsam wo wirklich die Interessen und Fähigkeiten sind, Fragen die Jugendlichen was sie wollen und machen die Leute fit für den Job oder die Schule. Und das läuft nur über Vertrauen, intensives kennen lernen und vor allem über Freiwilligkeit und niemals über Zwang!
„Zwänge haben die Jugendlichen schon genug, egal ob in der Schule, zu Hause, im Bus, im Verein usw. Langfristige positive, weil gewollte Veränderungen sind noch nie über Zwang passiert und daran wird sich auch nicht viel ändern. Es fehlen Freiräume, wo die Jugendlichen sein können, wie sie wollen - ohne Aufsicht und ohne ständige Gängelei und Bevormundung."
Wir sind davon überzeugt, dass Du es drauf hast!
Übrigens: auf Facebook sind wir unter Streetwork Bergheim zu finden.
